2010 gründeten Gabriela Tarcha und Judith Ouwens das somebody kollektiv. Seit ein paar Monaten sind ihre Interventionen im Kölner Stadtrarum immer wieder zu sehen. Im April 2011 hat somebody kollektiv bei The Invisible Reality Show teilgenommen. Der Workshop für Aktionen im Stadtraum wurde beim Festival Heimspiel 2011 vom brasilianischen Künstlerkollekiv BijaRi (Maurício Brandão & Rodrigo Araújo) geleitet. Im Juli 2011 hat somebody kollektiv bei THE TRASH HUNTING PERFORMANCE, 20 Tonnen Stadt Vol#2 des Theaters 51 Grad (Rosi Ulrich und Karin Frommhagen) gearbeitet. Judith und Gabriela haben mit dem Ensemble die Choreographie entwickelt.
Judith Ouwens (geboren 1982) studierte ein Jahr lang an der Tanzakademie in Arnheim, Niederlande. Danach ging sie an die Universität zu Köln, wo sie Deutsche, Niederländische und Englische Philologie studierte. Derzeit ist sie im Masterprogramm für Tanzwissenschaften am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz, Köln. 2003 tanzte sie in dem Projekt Aus stillen Wiesen aufgestiegen erstmalig im öffentlichen Raum. 2008 übernahm sie die künstlerische und koordinatorische Leitung des Performance-Projektes "factory reloaded" in der Brotfabrik, Bonn. Sie sammelte vielfältige Erfahrungen in der freien Theaterszene, unter anderem als Assistentin der künstlerischen Leitung des TANZ|hautnah Festivals in Köln (2009), als Produktionsassistentin von Futur 3 (Ensemblenetzwerk Freihandelszone) (2009). Assistenzen im Bereich Ausstattung (Bühne und Kostüm) führten sie 2009 an das Stadttheater Bremen. 2010 konzipierte Judith gemeinsam mit dem Theater- und Opernregisseur Kay Link das Stück "Liebe in Zeiten der Ruhr", das bei dem Projekt Still-Leben im Rahmen von Ruhr. 2010 auf der stillgelegten A40 uraufgeführt wurde. Zurzeit arbeitet sie im Freien Werkstatt Theater in Köln. Gabriela Tarcha (geboren 1981) begann mit ihren Tanz- und Theater-Studien in Brasilien bevor sie 2002 nach Europa zog, hier arbeitet sie heute als Choreographin und Performerin. 2010 erlangte Gabriela ihren Master-Abschluss in Choreographie (Dance Unlimited Arnheim); sie wohnt in Köln und verfolgt derzeit ein weiterführendes Studium der Tanzwissenschaften am Kölner Zentrum für Zeitgenössischen Tanz. Sie zeigte ihre Stücke auf zahlreichen Festivals, unter anderem ITS Festival in Amsterdam, ACT Festival in Bilbao, MAYDAY! in Antwerpen, TANZ|hautnah in Köln, at.tension#2 in Lärz, off limits in Dortmund, Theatermaschine in Giessen, 638 kg Tanz und weitere Delikatessen in Essen und Dance Kiosk in Hamburg. Seit einigen Jahren arbeitet sie mit Alexandra Waierstall, zuletzt zeigten sie das Stück "Crossing Borders" im tanzhaus nrw, auf Kampnagel und bei The Place. Choreographische Residenzen führten Gabriela ans tanzhaus nrw und an die artblau tanzwerkstatt in Braunschweig. 2008 und 2009 performte sie urban interventions in Salvador da Bahia auf dem Festival CORPOCIDADE in Brasilien und in Weimar auf dem Event KoCa inn (Kiosk of Contemporary art inn). Zuletzt hat sie gemeinsam mit Susi Rosenfeld, Fernanda Ortiz Losada und Axel Lindner die Premiere des, vom Ministerpräsidenten des Landes NRW gefördeten, Projektes "Home Improvement" gefeiert.
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